Für Tier und Mensch

Shiatsu für Tiere

Shiatsu kann einerseits präventiv am gesunden Tier, zur Steigerung des Wohlbefindens und zur Gesunderhaltung angewendet werden. Weiterhin ist eine Shiatsu-Anwendung auch bei bereits bestehenden Beschwerden, nach genauer Absprache mit Ihnen und ggfs. veterinärmedizinischer Abklärung, möglich.

Besonders am Herzen liegen mir hier ältere Fellnasen.

Vorbereitung und Ablauf 

Die Shiatsu-Anwendung findet bei Ihnen zu Hause oder im Stall statt. Um wichtige Informationen über Ihr Tier zu erhalten, führen wir beim Erstkontakt ein ausführliches Gespräch. Die Anwendung selbst findet in ruhiger Atmosphäre und weitgehend in Stille statt. Sie sind selbstverständlich immer mit dabei, da eine vertraute Person ihrem Tier die erforderliche Sicherheit gibt.

Bei Pferden freue ich mich im Stall über einen möglichst ruhigen und wettergeschützten Ort. Sollte dies nicht möglich sein, ist das kein Problem. Dann passen wir den Termin den Rahmenbedingungen an.



Wichtige Hinweise

Shiatsu kann dabei unterstützen:

  • Faszien und Muskulatur zu lockern
  • die Selbstheilungskräfte zu aktivieren
  • den Stoffwechsel und die Organfunktionen zu fördern
  • nervöses, ängstliches und unsicheres Verhalten zu entspannen
  • Blockaden und Verspannungen im Bewegungsapparat sanft zu lösen
  • die körperliche und emotionale Regeneration zu verbessern, insbesondere bei sportlich aktiven oder im ehrenamtlichen/beruflichen Einsatz befindlichen Tieren

Shiatsu kann nicht angewendet werden bei:

  • Trächtigkeit
  • Osteoporose
  • Tumorerkrankungen
  • Fieber und akuten Entzündungen
  • Körperstellen mit offenen Wunden
  • unmittelbar zuvor erfolgten Operationen
  • schwerwiegenden Rücken- und Bandscheibenproblemen 

Es ist jedoch möglich, ein Tier mit einer hier vorliegenden Erkrankung in seiner letzten Lebensphase behutsam mit Shiatsu zu begleiten.

Wichtig ist außerdem, dass Ihr Tier bitte mindestens eine Stunde vor dem Shiatsu kein Futter bekommen hat.
Ruhiges Spazieren ist vor und nach dem Shiatsu möglich, anstrengende Trainingseinheiten sollten erst wieder am nächsten Tag erfolgen. Zudem sollte Ihr Tier vor der Anwendung nicht geputzt oder gebürstet werden. Durch die Stimulierung der Hautoberfläche können die Meridiane und Akkupressurpunkte angeregt werden, was während des Shiatsu ein verfälschtes Bild ergeben kann.

Es macht überhaupt nichts, wenn Ihr Tier schmutzig ist.

Bei Shiatsu handelt es sich um eine Wellness-Anwendung und nicht um ein Heilverfahren. Es ersetzt weder eine veterinärmedizinische noch eine tierphysiotherapeutische Abklärung und/oder Behandlung.


Zusatzanwendung: Moxibustion für Tiere

Beim Moxen handelt es sich um eine traditionelle chinesische Methode, bei der die Haut mit Wärme stimuliert wird. Hierzu wird getrocknetes Moxa (Beifuss) erwärmt und mit Abstand über bestimmte Körperzonen und Punkte geführt. Auf diese Weise wird die Durchblutung des Gewebes vermehrt angeregt sowie die Aktivierung der Akupressurpunkte und Meridiane verstärkt. Ziel ist es, Kälte und Feuchtigkeit aus dem Körper zu vertreiben und das Fließen des Qi zu unterstützen.

Ob Moxa zum Einsatz kommen könnte, da z.B. in einer Körperregion eine Kälte vorliegt, ergibt sich im Laufe des Shiatsu. Daher kann Moxa nicht einzeln sondern nur ergänzend zum Shiatsu angewendet werden.

Das Moxen ist nicht immer möglich. Im Anschluss an eine Shiatsu-Anwendung können wir bei Interesse gerne besprechen, ob diese Methode eine sinnvolle Ergänzung für Ihr Tier sein könnte.

Moxibustion-Anwendung bei einem Pferd